Saarbrücken, 22. April 2026 – Die Friedrich-List-Schule Saarbrücken hat erfolgreich am 6. Schulmedientag teilgenommen und damit ein starkes Zeichen für Medienkompetenz und demokratische Bildung gesetzt. Ziel des landesweiten Aktionstages ist es, Schülerinnen und Schüler für den bewussten Umgang mit Medien zu sensibilisieren und ihnen Einblicke in journalistische Arbeitsweisen zu ermöglichen.
Im Rahmen der Veranstaltung waren insgesamt fünf Journalistinnen und ein Journalist der Saarbrücker Zeitung sowie des Saarländischer Rundfunks zu Gast an der Schule. Sie gestalteten sechs praxisnahe Workshops, in denen aktuelle und gesellschaftlich relevante Themen rund um Medien und Journalismus im Mittelpunkt standen.
Die Schülerinnen und Schüler setzten sich intensiv mit den folgenden zentralen Fragestellungen auseinander:
Wie und woran erkennt man Fake News?
Wie wird man eigentlich Journalist*in, Moderator*in oder Medienexpert*in?
Wie weit reicht die freie Meinungsäußerung – und wo liegen ihre Grenzen im Kontext der Pressefreiheit?
Welche Rolle spielt qualitativ hochwertiger Journalismus in einer demokratischen Gesellschaft?
Im Rahmen der Workshops wurde unter anderem auch das Online-Tool SWR Fakefinder vorgestellt, mit dem Schülerinnen und Schüler lernen können, Nachrichten kritisch zu hinterfragen und auf ihre Glaubwürdigkeit zu prüfen. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmenden praxisnahe Einblicke in die Arbeitsweise von Journalistinnen und Journalisten. Dabei wurde deutlich, dass journalistische Inhalte stets faktenbasiert, sorgfältig recherchiert und verantwortungsvoll formuliert sein müssen – nicht zuletzt, um die eigene Glaubwürdigkeit zu sichern.
Auch konkrete Beispiele aus der Praxis wurden thematisiert. So wurde unter anderem die Arbeit von Marvin Wildhagen aufgegriffen, um zu verdeutlichen, wie investigativer Journalismus funktioniert und welche Bedeutung gründliche Recherche für qualitativ hochwertige Berichterstattung hat. Ebenso wurden die Grenzen des Erlaubten anhand dieses Beispiels veranschaulicht.
In den Workshops konnten die Schülerinnen und Schüler aktiv mitarbeiten, diskutieren und eigene Erfahrungen einbringen. Besonders im Fokus stand die kritische Auseinandersetzung mit Informationen aus digitalen Medien sowie die Bedeutung von verlässlichen Quellen und journalistischer Sorgfalt.
Gerade in Zeiten von Social Media und einer zunehmenden Informationsflut ist es entscheidend, junge Menschen für den verantwortungsvollen Umgang mit Medien zu sensibilisieren. Der Schulmedientag bietet hierfür eine hervorragende Plattform und stärkt die demokratische Kompetenz unserer Schülerinnen und Schüler nachhaltig.
Die Friedrich-List-Schule bedankt sich herzlich bei den beteiligten Journalistinnen und Journalisten für ihr Engagement sowie bei den Organisatoren des Schulmedientages für die gelungene Durchführung dieser wichtigen Bildungsinitiative.
Text: Markus Greulich
Foto: FLS