wE.United.for.peace

Eine kleine Bewegung im Auftrag für den Frieden

Die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine haben sich dramatisch zugespitzt. Die Situation erschüttert uns alle, denn die Angriffe bringen vor allem Kinder in Lebensgefahr. Wichtige Einrichtungen für Kinder, darunter Schulen, Kindergärten, aber auch Trinkwasserstationen wurden stark beschädigt.

Dies hatte zur Folge, dass aus dem Religionsunterricht eine kleine Initiative der Friedrich-List-Schule entstanden ist, die sich auch außerhalb der Schule unter dem Namen WE UNITED FOR PEACE für die Bedürftigen in der Ukraine und den Frieden in Europa einsetzt. Um eine größere Reichweite und eine Plattform für alle Gleichgesinnten zu schaffen, entstand ein Instagram Account.

Auf we.united.for.peace können Friedensprojekte von einzelnen Personen, unterstützenden Klassen oder Schulen gepostet werden. Eine der größten Aktionen war u. a. die Aktion „Schulen kennen keine Grenzen – Treffpunkt GTGS Dellengarten“. Vereint von einem Ziel, sich für den Frieden und die hilfsbedürftigen Menschen in der Ukraine einzusetzen, schlossen sich die sechs Schulen GTGS Dellengarten, Friedrich-List-Schule, Marienschule, Gemeinschaftsschule Bellevue und Günther-Wöhe-Schulen für Wirtschaft in Alt-Saarbrücken zusammen. Jede dieser Schulen beteiligte sich auf unterschiedliche Art und Weise bei dieser Aktion und leistete seinen Beitrag. Darüber hinaus schloss sich die „One smile“ Grundschule Primsschule in Dillingen dem Vorhaben an.

Am 10.03.2022 startete die Spendenaktion an der GTGS Dellengarten. Die die dortiige Schulleiterin, Frau Jessica Heide, organisierte acht Backstationen, die gemeinsam von Schülerinnen und Schülern der Friedrich-List-Schule und der Grundschule Dellengarten, Eltern, Lehrerinnen und Lehrern gemeinsam bedient wurden. Im Laufe des Tages wurden über 2 000 Waffeln gebacken. Alle Backutensilien wurden von Eltern gespendet. Am Ende des Tages hatte jede*r Helfer*in mindestens eine Waffel für den guten Zweck gekauft und gegessen.

Dabei zeigten die Schüler*innen von der ersten bis zur zwölften Klasse, was es heißt, anderen zu helfen. Sie demonstrierten vorbildlich, was Solidarität, Zusammenarbeit und Empathie bedeuten. Gemeinsam stark und in der Vielfalt vereint helfen die Schüler*innen sich gegenseitig und setzen ein Zeichen für den Frieden. Mit dieser gemeinsamen Haltung werden die Schüler*innen selbst zu Lehrkräften. Sie lehren den Weg des Friedens und der Einheit und sammelten für die Ukraine rund 1.400 EUR. Diese Spendengelder gehen an die Hilfsorganisation Unicef und deren Spendenkampagne für Ukraine, um den Kindern kindgerechte Orte im Krisengebiet zu schaffen, an denen sich Mädchen und Jungen erholen und spielen können. Geschulte Mitarbeiter*innen helfen den Kindern, die Erlebnisse zu verarbeiten und kümmern sich auch um unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Mütter von Kleinkindern können sich in geschützte Räume zurückziehen, etwa zum Stillen und Wickeln der Kinder. Außerdem erhalten Familien dort Hilfsgüter wie Hygieneartikel und Decken.

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