Am 19. Juni 2026 fand an der Friedrich-List-Schule in Kooperation mit dem Deutsch-Amerikanischen Institut (DAI) eine spannende Veranstaltung zum Thema „US Presidential Elections“ statt. An dem Vortrag nahmen die Klassen BM10B25 des Ausbildungsgangs Bankkaufleute sowie die BM11T4D des Ausbildungsgangs Kaufleute für Büromanagement teil.
Referent des Workshops war Javier Behr, der ursprünglich aus Manhattan in New York City stammt. Nach seinem Studium der Linguistik in Boston und mehreren Jahren beruflicher Tätigkeit in den USA lebt er seit über 20 Jahren in Saarbrücken und arbeitet als selbstständiger Englischdozent. Er unterrichtet unter anderem an der Universität des Saarlandes, der Hochschule für Technik und Wirtschaft sowie der Volkshochschule Saarbrücken. Seit rund 15 Jahren führt er im Auftrag des Deutsch-Amerikanischen Instituts Workshops zu amerikanischer Politik und Kultur durch.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen das amerikanische Wahlsystem, die Rolle des Electoral College, die Unterschiede zwischen den Demokraten und Republikanern sowie aktuelle politische Themen in den Vereinigten Staaten. Darüber hinaus wurden die Präsidentschaftswahlen der Jahre 2020 und 2024 miteinander verglichen und die Bedeutung sogenannter „Swing States“ erläutert.
Besonders interessant für die Schülerinnen und Schüler waren die Einblicke in die Besonderheiten des amerikanischen Wahlsystems, beispielsweise die Vorwahlen, das Wahlmännerkollegium sowie die unterschiedlichen Wahlregelungen der einzelnen Bundesstaaten. Auch aktuelle Themen wie Wahlbeteiligung, politische Polarisierung, Gerrymandering und Fragen des Wahlrechts wurden diskutiert.
Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Englischkenntnisse in einem authentischen Kontext anzuwenden und gleichzeitig ihr Verständnis für politische Prozesse in den Vereinigten Staaten zu vertiefen. Die Friedrich-List-Schule bedankt sich herzlich bei Javier Behr sowie dem Deutsch-Amerikanischen Institut für die interessante und bereichernde Zusammenarbeit.
Text: Sohel Ghanipour-Nikjeh
Foto: FLS