Interkulturelles Training

Interkulturelles Training

Die Fähigkeit in einer interkulturellen Situation angemessen und entsprechend zu handeln spielt in einer globalisierten Welt eine immer größere Rolle.

Im Rahmen der grenzüberschreitenden Ausbildung bietet das Gothe-Institut Nancy, in Kooperation mit dem Ministerium für Bildung und Kultur und VAUS (Verbundausbildung Untere Saar e. V.), interkulturelle Trainings an, die sich an interessierte Schülerinnen und Schüler richten. Die Friedrich-List-Schule bildet im Bereich Einzelhandel Verkäufer und Kaufleute im Einzelhandel aus - Berufe, die durch die Grenzregion interkulturelle Kompetenz erfordern, da oft auch französische Kunden in Saarbrücken und Umgebung zu finden sind. Auch für die Klassen im Bereich Büromanagement war das Training interessant, da auch französische Geschäftskunden den Kontakt zu saarländischen Unternehmen suchen.

Am Dienstag, 16.01.2018 fand ein solches interkulturelles Training am KBBZ Saarbrücken statt - mit zwei Klassen aus dem Bereich Einzelhandel, der EH11T5 und der EH11T9, sowie der Mittelstufe einer „Französischklasse“ aus dem Bereich Büromanagement, der BM11T3.

Vier Trainerinnen vom Goethe-Institut bereiteten verschiedene Situationen vor, die darauf abzielten, die Einstellung der Teilnehmenden positiv in Bezug auf die erfolgreiche Interaktion mit Personen aus anderen Kulturkreisen zu beeinflussen. Anhand von aktiven Übungen und Rollenspielen, der Arbeit mit Fallbeispielen steigerte das interkulturelle Training die Sensibilisierung für eine andere Kultur und somit die interkulturelle Kompetenz der Trainingsteilnehmer.

Die Schülerinnen und Schüler der drei Klassen waren begeistert und wünschen regelmäßige Trainings, um Kunden mit länderspezifischen Werten und Vorstellungen kompetenter begegnen zu können. Ziel ist es, jährliche Trainings an der Schule anzubieten, um den Auszubildenden, die in der Grenzregion arbeiten, neben der fachlichen auch die interkulturelle Kompetenz zu übermitteln und auf Praktika in Frankreich vorzubereiten.

 Teresa Sciarrotta, im Januar 2018

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